Handeln gegen Zwangsprostitution

eine Aufklärungsinitiative der Diakonie

Das Diakonische Werk der EKD startete im WM-Jahr 2006 eine Aufklärungsinitiative "Handeln gegen Zwangsprostitution". Diese Initiative wollte zum einen die Öffentlichkeit für die Problematik sensibilisieren und zum anderen Männer zu verantwortlichem Handeln auffordern.

Männer sollten ermutigt werden, sich im Falle von Zwangsprostitution an Fachberatungsstellen oder örtliche Polizeidienststellen  zu wenden.

Auch nach der Fussball-Weltmeisterschaft bleibt das Thema aktuell - die Plakate und Hinweise werden weiter zu sehen sein. Die Kampagne will zusätzlich das vorhandene Hilfssystem von Kirche und Diakonie bekannt machen. Mit 20 Fachberatungsstellen stellen beide einen großen Anteil der Hilfeangebote für Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind.

Wesentliche Elemente der Initiative sind Plakate in verschiedenen Formaten, mehrsprachige Postkarten und Zeitschriftenanzeigen. Plakate und Postkarten können zum Selbstkostenpreis über den Zentralen Vertrieb des Diakonischen Werkes bestellt werden. Die Motivvorlage wird kostenlos weitergegeben und kann im "Diakonie-Shop" eingesehen und bestellt werden.

Für Hilfesuchende und Aufmerksame ist ein Infotelefon eingerichtet. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen über die Telefonnummer 01802 331 333 (9 Cent pro Minute) hauptsächlich den Kontakt zu Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel vermitteln.

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Kontakt

Johanna Thie
Hilfen für Frauen

Tel.: (030) 83001-231
E-Mail: thie(at)diakonie.de

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