Senioren-Ehepaar im Park

Früherkennung, Frühförderung und Beratung

Etwa drei Prozent aller Kinder haben nach ihrer Geburt eine Behinderung. Bei 800.000 Geburten in Deutschland pro Jahr sind dies 24.000 Kinder. Sitzen, stehen, krabbeln, sprechen - niemand weiß, ob sie es jemals lernen werden. Daher brauchen behinderte Säuglinge und Kinder eine optimale Förderung.

Die Diakonie kümmert sich in ihren 39 Einrichtungen um eine Früherkennung von Behinderungen, fördert Säuglinge und Kinder und berät die Eltern. Sie geht dabei von einem ganzheitlichen Ansatz aus, das heißt, neben den therapeutisch notwendigen Maßnahmen wird besonders die psychische und soziale Entwicklung der Kinder berücksichtigt.

Die Diakonie bietet Eltern von behinderten Kindern Beratung und Hilfe an. Sie müssen sich mit der Behinderung ihres Kindes auseinandersetzen. Außerdem gibt es viele Fragen zu klären und Entscheidungen zu treffen: Wo werden Schwerbeschädigten-Ausweis und Pflegegeld beantragt, welche Hilfsmittel stehen einem behinderten Kind zu, welche medizinischen und therapeutischen Maßnahmen sind notwendig. Schule, Ausbildung, Wohnen? Bei der Suche nach der richtigen Antwort hilft die Diakonie in ihren Beratungsstellen für Angehörige.

Zur Frühförderung zählt der vorschulische Bereich. In den Sonderkindergärten und integrativen Kindergärten der Diakonie werden behinderte Kinder gezielt gefördert: sie lernen Selbstbewusstsein zu entwickeln und werden zur Selbstständigkeit angeleitet; sie erlernen soziale und emotionale, sensomotorische und kognitive Fähigkeiten.

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Themen und Aufgaben

Kontakt

Martina Menzel
Soziale Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Tel.: (030) 83001-358
E-Mail: menzel(at)diakonie.de

Kontakt

Sylvia Brinkmann
Teilhabe am Arbeitsleben / berufliche Rehabilitation

Tel.: (030) 83001-376
E-Mail: brinkmann(at)diakonie.de

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