Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung offiziell eingeweiht

- Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt wurde das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung in der Caroline-Michaelis-Straße in Berlin eingeweiht. Unter seinem Dach arbeiten Diakonie Deutschland und Brot für die Welt.

Der EKD-Ratsvorsitzende Schneider übereicht Diakonie-Präsident Stockmeier eine Bibel
Eine Bibel aus Jerusalem zur Einweihung Stephan Röger/Diakonie

Es entstand 2012 aus der Fusion des Diakonischen Werkes der EKD, zu dem auch die Aktion Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe gehören, mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst. Mit der Fusion verbunden war der Umzug der Dienststellen aus Stuttgart, Bonn und Berlin-Dahlem ins Zentrum von Berlin.

"Wir merken sehr deutlich, dass wir räumlich näher ans Parlament und für uns relevante Verbände gerückt sind", sagt Johannes Stockmeier, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung und Präsident der Diakonie Deutschland. "Wir können die Stimmen der Menschen, für die wir in Deutschland und weltweit eintreten, den Parlamentariern schneller und unkomplizierter zu Gehör bringen. Persönliche Gespräche und Begegnungen unseres Stabes und unserer weltweiten Partner mit Politikern und Experten der sozialen Arbeit und Entwicklungsarbeit sind uns wichtig. Dies lässt sich vom neuen Standort aus einfach besser organisieren. Nicht zuletzt profitieren auch unsere Mitarbeitenden davon, dass sie in einem Haus sitzen und nicht über drei Standorte verteilt", hebt Stockmeier hervor.

"Wir treten dafür ein, den Kampf gegen Armut, Ausgrenzung und Benachteiligung als politische Aufgabe zu sehen, die nur mit weltweiter Perspektive und zugleich ganz nah am Menschen gelöst werden kann und die nicht primär von unseren politischen und wirtschaftlichen Eigeninteressen getrieben sein darf", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, vor rund 250 geladenen Gästen aus Kirche, Politik und Wirtschaft. "Das wollen wir hier im politischen Berlin vermitteln - auch dazu haben wir in diesem Gebäude unseren gemeinsamen Sitz geschaffen."

Das Gebäude wurde in dem feierlichen Akt vom Ratsvorsitzenden der EKD, Nikolaus Schneider, und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, dem Berliner Bischof Markus Dröge, geweiht. Schneider äußerte in seinem Grußwort den Wunsch, das neue Haus möge auch eine "Basisstation" für die Führungskräfte und Mitarbeitenden sein, in der sie auftanken könnten, um gestärkt hinauszugehen in ihre unterschiedlichen Einsatzbereiche und Arbeitsfelder - in die Ministerien und in den Auslandseinsatz, in Sitzungen und Projekte in Berlin und im ganzen Land.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin