Diakonie und Evangelische Jugend können 900 zusätzliche Plätze mit Bundesfreiwilligen besetzen

- Die Diakonie und die Evangelische Jugend können ab sofort 900 zusätzliche Plätze mit Bundesfreiwilligen besetzen. Sie stammen aus dem Sonderprogramm der Bundesregierung "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug".

Nora Steinbruegge (l.) und Liesel Rehling sortieren Kleider in der Annahmestelle fuer Sachspenden fuer Fluechtlinge in Bramsche.
Beim Sortieren in der Kleiderkammer der FLüchtlings-Erstaufnahmeeinrichtung in Bramsche epd-Bild / Detlef Heese

Unter der Maßgabe auch dieses Sonderprogramm als Bildungs- und Orientierungszeit umzusetzen, hat der Bund insgesamt 10.000 zusätzliche Plätze bewilligt.

Ziel des Sonderprogramms ist es, die Flüchtlingsarbeit zu unterstützen sowohl durch den Einsatz von Freiwilligendienstleistenden in der Flüchtlingsarbeit als auch durch die Möglichkeit für geflüchtete Menschen sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes zu engagieren. Ab Dezember können sich Interessierte - auch Asylberechtigte und Asylbewerberinnen und -bewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist - um Plätze im Freiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug bewerben.

Im Bundesfreiwilligendienst erhalten Freiwillige ein Taschengeld von rund 350 Euro monatlich und zum Teil kostenlose Verpflegung und Unterbringung.

Bewerberinnen und Bewerber müssen zu Beginn des Dienstes mindestens 18 Jahre alt sein. Eine Altersbeschränkung nach oben besteht nicht.

Das Zusatzprogramm im Bundesfreiwilligendienst ist bis Ende 2018 befristet. Der Bund stellt dafür nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ab 2016 jährlich 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Informationen zum Bundesfreiwilligendienst in Diakonie, Evangelischer Jugend und Kirche sowie Ansprechpersonen für Bewerbungen finden sich unter: www.ev- freiwilligendienste.de

Grundsätzliche Informationen zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie im Thema kompakt der Diakonie Deutschland.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin