17.10.2007
15.2007: Rechenschaftsbericht des Diakonischen Werkes der EKD auf der Diakonischen Konferenz 2007 in Münster
"Versöhnt und evangelisch profiliert - Die Diakonie auf dem Weg ins 21. Jahrhundert" steht über dem Rechenschaftsbericht. Diese Worte beschreiben die aktuelle Aufgabestellung der Diakonie. Ein Prozess umfassender innerer Strukturveränderungen ging einher mit der Frage nach dem evangelischen Profil der Diakonie.
Vier Jahre des Strukturreformprozess liegen zurück. 2003 wurden Ziele formuliert, wie eine höhere Partizipation und mehr Effizienz erreicht werden können. Die Ziele waren im Einzelnen:
- Die Erhöhung der Servicequalität gegenüber den Landes- und Fachverbänden.
- Die Einbindung der Landes- beziehungsweise Fachverbände als involvierte Partner.
- proaktives Lobbying im Bezug auf die Politik
- Effektivere und effizientere Arbeitsprozesse.
- Veränderung der Unternehmenskultur.
- Das Schaffen einer transparenten Aufbauorganisation.
Durch Veränderung der Satzung und eine Neustrukturierung des Bundesverbandes wurde versucht, diese Ziele zu erreichen.
Die in diesen Tagen durchgeführte Evaluierung fragt nach dem Stand des Erreichten und ob die Umsetzung gelungen ist.
Diesen internen Veränderungsprozessen steht die nach außen gerichtete Schärfung des evangelischen Profils der Diakonie gegenüber. Sie ist aber kein Bewegungsimpuls gegen andere. Nicht Abgrenzung, sondern Standortbestimmung, Klärung des eigenen Auftrages ist hier die Zielrichtung.
Bei knapper werdenden Ressourcen geht es um die Herausbildung und Verdeutlichung der Ziele und Aufgaben von Diakonie in der jetzigen Gesellschaft.
Der Rechenschaftsbericht gibt Einblicke in diese Veränderungsprozesse und zeigt die Herausforderungen für die nächste Zeit auf.

