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01.12.2006

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Freie Wohlfahrtspflege schafft Jobs
Gesamtstatistik der Spitzenverbände liegt vor

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Die neue Gesamtstatistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) liegt vor. Es ist die 11. Gesamtstatistik der Spitzenverbände und beleuchtet die Entwicklung der sozialen Arbeit in den letzten Jahren.

Als ein wichtiges positives Ergebnis der Zahlen kann festgehalten werden: Die Freie Wohlfahrtspflege ist ein Job-Motor. Mit über 1,4 Millionen hauptamtlichen Mitarbeitenden, davon 47 Prozent als Teilzeitarbeitskräfte, beschäftigen die Wohlfahrtsverbände knapp vier Prozent aller Erwerbstätigen in der Bundesrepublik Deutschland.

In kaum einer anderen Branche schlagen sich steigende Umsatzzahlen so unmittelbar in zusätzlichen Arbeitsplätzen nieder. Dies hängt zum einen mit der hohen Personalintensität der Aufgaben zusammen, zum anderen mit der Gemeinnützigkeit der Freier Wohlfahrtspflege. Überschüsse fließen direkt in den personalintensiven Kreislauf zurück.

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege wollen außerdem soziales Bürgerengagement fördern. Sie mobilisieren unmittelbar die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bevölkerung. Die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig und ehrenamtlich in der Freien Wohlfahrtspflege sowie in den ihnen angeschlossenen Selbsthilfegruppen engagieren, wird auf zweieinhalb bis drei Millionen geschätzt.

Die Daten zur BAGFW-Gesamtstatistik werden in der Regel alle vier Jahre zusammengetragen. Stichtag des vorliegenden Zahlenmaterials ist der 1. Januar 2004.

Die Broschüre kann in der BAGFW-Geschäftsstelle als gedruckte Version über info@bag-wohlfahrt.de kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden unter www.bagfw.de.  

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