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05.12.2003

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Altenhilfeprojekt gewinnt „innovatio `03“

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Das "Servicebüro für Ehrenamtlichkeit in der stationären Altenhilfe" des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirchengemeinden im Kreis Neuss, kurz SESA genannt, ist der Hauptpreisträger des mit 13.000 Euro dotierten Sozialpreises "innovatio".

Mit dem Preis zeichnen Caritas und Diakonie Projekte aus, die innovative Lösungen für soziale Probleme entwickelt haben.

SESA fördert und unterstützt ehrenamtliches Engagement in vier Seniorenzentren im Rhein-Kreis-Neuss. Dabei arbeitet das Servicebüro mit den Freiwilligenagenturen des Caritasverbandes und dem Diakonischen Werk der Region zusammen. SESA bereitet Hauptamtliche auf das  Ehrenamt vor und organisiert Fortbildungsangebote, in denen Ehrenamtliche die Pflegegrundsätze  kennen lernen.

In seiner Laudatio würdigte Diakonie-Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde, dass SESA den Kontakt zwischen den alten Menschen in den Einrichtungen und dem örtlichen Umfeld schaffe und das Zusammenleben der Generationen stärke. Beides verbessere die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Gohde: "Letztlich geht es um die Stärkung der Rechte von Menschen, in Würde alt zu werden. Hierzu leistet SESA einen zukunftsweisenden Beitrag."

Der Sozialpreis für caritatives und diakonisches Handeln wurde zum vierten Mal verliehen. Von den 225 eingereichten Projekten waren zehn zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Neben dem Hauptpreis wurden neun weitere Projekte von Caritas und Diakonie mit dem "innovatio ´03" ausgezeichnet. Das Preisgeld stiftet die Bruderhilfe Pax Familienfürsorge und die HUK Coburg.

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