Diakonie Katastrophenhilfe

Südeuropa: Humanitäre Hilfe für neuankommende Flüchtlinge

Diakonie Katastrophenhilfe
Menschen auf der Flucht in den Norden lassen sich in einem Transitzentrum im mazedonischen Gevgelija registrieren Ognen Teofilovski / Reuters

Unter teils lebensbedrohlichen Umständen fliehen Menschen vor Krieg und Vertreibungen in ihren Heimatländern und suchen Zuflucht in Europa. Auf dem Landweg überqueren in diesen Monaten täglich bis zu 1.500 Menschen die serbischen Grenzen. Die Mehrheit der Flüchtlinge und Migranten ist sehr arm, vor allem benötigen sie Wasser, sanitäre und medizinische Versorgung. Zusammen mit der serbisch-orthodoxen Partnerorganisation "Philanthropy" unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe seit August 2015 Geflüchtete mit Nahrung und Hygieneartikeln. Gegen Ende des Jahres werden außerdem Winterpakete zur Verfügung gestellt.

Ziel der gemeinsamen Hilfsaktion ist der Schutz der Menschenrechte und Würde dieser Menschen, die enorme Strapazen aufnehmen, um den teils unvorstellbaren und inhumanen Zuständen in ihrem Land zu entkommen. Aufgrund der stetig steigenden Flüchtlingszahlen ist eine längerfristige Unterstützung der serbischen Regierung, die bereits jetzt monatlich etwa eine halbe Million Euro für die Versorgung der Flüchtlinge bereitstellt, unverzichtbar.

Spenden können Sie auf der Seite der Diakonie-Katastrophenhilfe.

Nepal: Ein schweres Erdbeben hat die Himalaya-Region schwer erschüttert

Durch Partner wurden Fertiggerichte an 1.000 Familien verteilt.
Hilfe in Form von Fertiggerichten erreicht die Notleidenden Act Alliance

27. April 2015 - Die Zahl der Toten und Verletzten nach dem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region steigt ständig. Heftige Nachbeben verängstigen die Überlebenden. Partner der Diakonie Katastrophenhilfe sind in Nepal für die Opfer der Katastrophe aktiv.

Ebola: Aufklärung ist überlebenswichtig

Haandwaschmöglichkeit an einer Strassensperre
Vorbeugen gegen Ebola mit Händewaschen an einer Straßensperre Diakonie Katastrophenhilfe

Die Ebola-Epidemie breitet sich in großen Teilen Westafrikas weiter aus und die Angst der Menschen vor einer Ansteckung hat das öffentliche Leben fast vollständig zum Erliegen gebracht. Die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich mit ihren Partnern in Liberia und Sierra Leone in der Präventions- und Aufklärungsarbeit. Dort fehlt es an allem: An Schutzmaterial, Isolier- und Intensivstationen, aber auch an qualifiziertem Gesundheitspersonal.

In Zusammenarbeit mit Difäm stattet die Diakonie Katastrophenhilfe daher Gesundheitsstationen mit Handschuhen, Gesichtsmasken, Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sowie Leichensäcken aus und hilft Isolierstationen einzurichten. Außerdem werden Mitarbeitende der Gesundheitseinrichtungen in Workshops fortgebildet, damit sie Fälle rechtzeitig identifizieren und sich selbst vor Ansteckung schützen können.

Mehr erfahren Sie auf den Seiten der Diakonie-Katastrophenhilfe.

Diakonie Katastrophenhilfe
Diakonie

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt seit 60 Jahren Menschen, die von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung betroffen sind und ihre Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können.  Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

Wenn Sie die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen wollen, damit sie schnell und effizient Hilfe leisten kann, können Sie hier online spenden oder per Überweisung:

Konto: 502 502
Evangelische Bank·BLZ: 520 604 10
IBAN: DE68520604100000502502·BIC: GENODEF1EK1

Pressemeldungen und Spendenaufrufe

Nordirak: Schnelle Hilfe für Vertriebene

Verteilung von Hilfsgütern in Erbil, Irak
Verteilung von Hilfsgütern auf dem Hof der Aashtar-Schule im Stadtteil Ainkawa in Erbil Diakonie Katastrophenhilfe/Anne Dreyer
12.08.2014 - Der schnelle Vormarsch der Kämpfer des Islamischen Staat (IS) im Nordirak hat in den letzten Tagen weitere Flüchtlingswellen ausgelöst. Laut Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind innerhalb von 48 Stunden etwa 200.000 Menschen in Richtung der nordirakischen Stadt Dohuk geflohen. Insbesondere ethnische und religiöse Minderheiten, wie Christen und Jesiden, müssen überstürzt fliehen. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt vertriebene Familien in den kurdischen Städten Dohuk, Erbil und Suleimaniyah mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Basis-Hygieneartikeln.

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Unterstützung für Betroffene im Gaza-Konflikt aus

Shiama im Krankenhaus in Gaza
Die fünfjährige Shiama hat ihre Mutter und zwei Geschwister in einem Luftangriff verloren und wird jetzt in einem Krankenhaus behandelt. Nur ihr Vater und sie haben überlebt. ACT/DCA
24.07.2014 - Die Diakonie Katastrophenhilfe weitet ihre Arbeit im Gazastreifen im Rahmen des weltweiten Netzwerkes ACT Alliance aus. Ziel ist es, tausenden von Zivilisten zu helfen, die aufgrund des israelischen Militäreinsatzes ihre Häuser verloren haben oder verlassen mussten. Vorrang soll die medizinische Versorgung haben.