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26.07.2010
Diakonie Rummelsberg verkauft zwei Kliniken an private Träger
Nürnberg (epd) - Die Rummelsberger Diakonie verkauft zwei Kliniken an private Träger.
Das Krankenhaus Rummelsberg in Schwarzenbruck bei Nürnberg gehe vorbehaltlich der Zustimmung durch das Kartellamt an die Münchner Sana Kliniken, sagte der Rummelsberger Geschäftsführer Harald Frei am Montag in Nürnberg. Die evangelische Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen übernimmt der bisherige Chefarzt, Johannes-Peter Haas, zusammen mit dem Investor Karl-Heinz Schmiegelt. Einen Kaufpreis nannten die Beteiligten nicht.
Laut Sana-Vorstandsvorsitzendem Michael Philippi wird seine Gruppe «in den kommenden Jahren mindestens 18 Millionen Euro in das Krankenhaus investieren». Außerdem sollen bis mindestens Ende 2013 die rund 800 Arbeitnehmer zu den jetzt geltenden Tarifbedingungen beschäftigt und auch der „diakonische Charakter“ gewahrt bleiben. Die Sana Kliniken AG sei die viertgrößte private Krankenhausgruppe Deutschlands und werde im laufenden Jahr mit 20.000 Mitarbeitern 1,5 Milliarden Euro Umsatz machen.
Die jetzt veräußerten Krankenhäuser galten als Filetstücke der Rummelsberger Diakonie. Mit dem Klinikverkauf will die seit Jahren ertragsschwache Rummelsberger Diakonie wieder auf wirtschaftlich sicheren Boden kommen. Mit 6.400 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von über 500 Millionen Euro zählt das Diakoniewerk zu den zehn größten evangelischen Sozialunternehmen in Deutschland.
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